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Grisaille-Untermalung: Die Grundlage für Tiefe und Kontrast in Ihrem Gemälde

Was ist Grisaille-Untermalung?

Die Grisaille ist eine klassische Maltechnik, bei der man mit einer Untermalung in Grautönen beginnt, bevor man die Farben aufträgt. Der Begriff stammt vom französischen Wort „gris“ (grau) und wurde schon seit Jahrhunderten von alten Meistern wie Rembrandt, Rubens und Vermeer angewendet.

Die Grisaille-Untermalung dient dazu, die Hell-Dunkel-Werte Ihrer Komposition festzulegen, bevor Sie sich mit der Farbgebung befassen. Dadurch erhält Ihr Gemälde eine solide Grundlage für Tiefe, Volumen und Kontrast – die Grundpfeiler jedes ausdrucksstarken Kunstwerks.

Warum Grisaille so wirkungsvoll ist:

  • Man trennt den Wert (hell/dunkel) von der Farbe, was den Prozess vereinfacht.
  • Sie schaffen eine solide Grundlage für Tiefe und Dreidimensionalität.
  • Farben, die Sie später hinzufügen, gewinnen automatisch an Intensität und Nuancenreichtum.
  • Komposition und Kontrast lassen sich perfektionieren, bevor man Farbe hinzufügt.
  • Es verhindert trübe Farben in späteren Farbschichten.

Die Geschichte der Grisaille: von den alten Meistern bis zur Gegenwart

Die Grisaille-Malerei ist keine moderne Modeerscheinung, sondern eine seit der Renaissance bewährte Technik. Schon die alten Meister nutzten sie, um komplexe Kompositionen mit maximaler Kontrolle über Licht und Schatten zu schaffen.

Bekannte Beispiele:

  • Rembrandt verwendete bräunliche Grisaille-Farben (auch „Totschicht“ genannt) als Grundlage für seine dramatischen Lichteffekte.
  • Rubens – verwendete für seine dynamischen Kompositionen graue Untermalungen.
  • Vermeer – er hielt die Werte in Grisaille fest, bevor er seine charakteristischen Farben hinzufügte

Auch heute noch wird die Grisaille-Technik an Kunsthochschulen gelehrt und von professionellen Malern weltweit angewendet. Es ist eine zeitlose Technik, die unabhängig von Stil und Motiv funktioniert.

Warum Grisaille-Untermalung verwenden?

Man könnte sich fragen: Warum nicht gleich mit Farbe anfangen? Es gibt gute Gründe, mit Grisaille zu beginnen:

1. Der Wert ist wichtiger als die Farbe.

Ein Gemälde mit perfekten Farben, aber schwachen Tonwerten wirkt kraftlos. Ein Gemälde mit guten Tonwerten, aber „falschen“ Farben kann dennoch ausdrucksstark sein. Tonwerte sind das Rückgrat jedes starken Kunstwerks.

Die Grisaille-Malerei schult das Auge, Tonwerte zu erkennen, ohne sich von der Farbe ablenken zu lassen. Dies ist eine unerlässliche Fähigkeit für jeden Maler.

2. Sie vermeiden trübe Farben

Wenn man gleich mit Farbe beginnt und viel mischen und korrigieren muss, erhält man schnell trübe, graue Töne. Bei einer Grisaille-Untermalung sind die Tonwerte bereits festgelegt, sodass man später nur noch transparente Farbschichten ohne viel Mischen auftragen muss.

3. Man erhält mehr Tiefe und Leuchtkraft.

Durch das Auftragen transparenter Farben auf eine Grisaille entsteht eine optische Mischung, die tiefer und satter wirkt als direkte Farbgebung. Das Licht wird durch die Farbschichten reflektiert und erzeugt so den charakteristischen Glanz klassischer Gemälde.

4. Sie haben mehr Kontrolle über Ihre Komposition.

In der Grisaille-Phase lassen sich Komposition, Kontrast und Schärfe noch problemlos anpassen, ohne sich Gedanken um die Farbharmonie machen zu müssen. Es ist eine sichere Phase zum Experimentieren.

Welche Farben verwenden Sie für Grisaille? (Kein Schwarz!)

Ein häufiger Fehler: Viele Anfänger verwenden Schwarz und Weiß für ihre Grisaille-Malerei. Das funktioniert zwar, führt aber oft zu einem kalten, leblosen Effekt. Professionelle Maler greifen daher zu wärmeren Farben.

Meine empfohlene Grisaille-Palette:

Option 1: Gebrannte Umbra + Weiß (mein Favorit)
Gebrannte Umbra gemischt mit Titanweiß ergibt eine warme, bräunliche Grisaille. Diese Technik verwendeten oft die alten Meister. Sie bildet eine natürliche, organische Basis, die sich gut unter fast jeder Farbe verarbeiten lässt.

Option 2: Ultramarinblau + Gebrannte Siena + Weiß
Diese Kombination ergibt ein neutraleres Grau mit mehr Nuancen. Sie können es wärmer (mehr gebrannte Siena) oder kühler (mehr Ultramarin) gestalten. Sehr vielseitig.

Option 3: Paynesgrau + Weiß
Paynesgrau ist eine Mischfarbe (meist Blau + Schwarz + manchmal Braun), die ein kühleres Grau ergibt. Es eignet sich gut für Landschaftsbilder und kühle Kompositionen.

Option 4: Verdaccio (traditionell für Porträts)
Eine grünlich-graue Untermalung aus Schwarz, Weiß, Gelbocker und einem Hauch Rot. Traditionell für Hauttöne verwendet, da sie eine perfekt komplementäre Basis für warme Hauttöne bildet.

Warum nicht reines Schwarz?
Elfenbeinschwarz oder Marschwarz, gemischt mit Weiß, ergibt ein kaltes, lebloses Grau ohne Nuancen. Es absorbiert das Licht anstatt es zu reflektieren, was zu flachen, leblosen Bildern führt. Verwenden Sie daher immer eine warme oder farbige Grundierung.

Schritt für Schritt: So fertigen Sie eine Grisaille-Untermalung an

Schritt 1: Zeigen Sie Ihre Leinwand (optional, aber empfohlen)

Beginnen Sie mit einer getönten Grundierung in einem neutralen Farbton wie Siena gebrannt, Siena pur oder einem hellen Grau. Dadurch wird das helle Weiß Ihrer Leinwand neutralisiert und eine harmonische Basis geschaffen. Lassen Sie die Grundierung vollständig trocknen.

Warum sollte man etwas zeigen? Die weiße Leinwand ist der hellste Wert in Ihrem Gemälde. Indem Sie etwas zeigen, arbeiten Sie von einem mittleren Tonwert aus, was es Ihnen erleichtert, sowohl Lichter als auch Schatten zu beurteilen.

Schritt 2: Skizzieren Sie Ihre Komposition

Skizzieren Sie Ihre Komposition leicht mit Kohle oder dünner Farbe (verdünnt mit Terpentin oder einem Medium). Halten Sie es einfach – nur die Hauptformen und Linien. Fixieren Sie die Kohle mit einem Spray oder blasen Sie überschüssige Farbe ab.

Schritt 3: Erfassen Sie Ihre dunkelsten Werte

Beginnen Sie mit den dunkelsten Schatten. Verwenden Sie Ihre Grisaille-Farbe (z. B. Gebrannte Umbra) relativ rein, verdünnt mit einem Medium für einen gleichmäßigen Auftrag. Identifizieren Sie die tiefsten Schatten und fangen Sie sie ein.

Tipp: Schauen Sie Ihre Referenz mit zusammengekniffenen Augen an. Dadurch werden Details ausgeblendet und nur die wesentlichen Informationen sichtbar.

Schritt 4: Bauen Sie Ihren Mitteltöner auf

Mischen Sie Ihre Grisaille-Farbe mit Weiß, um verschiedene Mitteltöne zu erzeugen. Arbeiten Sie sich dabei schrittweise von dunkel nach hell vor. Konzentrieren Sie sich auf die groben Linien, nicht auf Details. Sie erstellen eine Tonwertkarte, kein detailliertes Gemälde.

Wie viele Werte? Versuchen Sie es mit 5–7 klar abgestuften Helligkeitsstufen von dunkel nach hell. Mehr als 5 Stufen führen zu Verwirrung, weniger bieten nicht genügend Nuancen.

Schritt 5: Bringen Sie Ihre Lichter an.

Nun folgen die Highlights. Verwenden Sie für die hellsten Bereiche mehr Weiß in Ihrer Lichtmischung. Setzen Sie die reinsten Lichter sparsam ein – heben Sie sie sich für die entscheidenden Highlights auf. Das erzeugt Fokus und Dramatik.

Technik-Tipp: Verwenden Sie für die Highlights trockenere Farbe (weniger Medium), damit diese auf den feuchteren Basisschichten aufliegen und sich nicht vermischen.

Schritt 6: Verfeinern und ausbalancieren

Treten Sie einen Schritt zurück und prüfen Sie Ihre Bildwerte. Ist genügend Kontrast vorhanden? Befinden sich die dunkelsten und hellsten Punkte an den richtigen Stellen? Nehmen Sie gegebenenfalls Anpassungen vor. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Ihre Komposition zu perfektionieren.

Test: Fotografieren Sie Ihre Grisaille und wandeln Sie das Foto in ein Schwarzweißbild um. Stimmen die Werte im Schwarzweißbild überein, ist Ihre Grisaille korrekt.

Schritt 7: Vollständig trocknen lassen

Das ist entscheidend. Lassen Sie Ihre Grisaille mindestens 24–48 Stunden trocknen (je nach Farbschichtdicke). Bei Ölfarbe ist es besser, sie zu lange als zu kurz trocknen zu lassen. Sie benötigen einen trockenen, stabilen Untergrund, bevor Sie Farbe auftragen.

Von Grisaille zu Farbe: Glasuren und Deckschichten

Nun kommt der magische Teil: das Kolorieren der Grisaille-Gravur. Es gibt zwei Haupttechniken:

Technik 1: Glasur (transparent)

Mischen Sie Ihre Farbe mit einem Lasurmittel (zum Beispiel Leinöl und etwas Terpentin oder ein handelsübliches Lasurmittel). Die Farbe sollte transparent sein, damit die Grisaille-Technik durchscheint.

Vorteile: Verleiht Leuchtkraft, Tiefe und satte Farben. Die Tonwerte Ihrer Grisaille-Malerei bleiben sichtbar und entfalten ihre Wirkung.

Nachteile: Langsamerer Prozess, erfordert Trocknungszeit zwischen den Anstrichen.

Technik 2: Deckende Schichten (Abdeckung)

Malen Sie direkt mit deckender Farbe über Ihre Grisaille, wobei Sie sich an den Tonwerten Ihrer Untermalung orientieren. Ihre Grisaille wird größtenteils verschwinden, aber sie wird Ihnen geholfen haben, die richtigen Tonwerte zu finden.

Vorteile: Schnellere und direktere Kontrolle über die Farbe.

Nachteile: Geringere Leuchtkraft, höheres Risiko trüber Farben bei zu starkem Mischen.

Kombination (das Beste aus beiden Welten)

Viele Maler kombinieren beides: Lasuren für transparente Bereiche (Himmel, Schatten, Haut) und deckende Farbe für deckende Bereiche (Lichter, Details, Akzente). Das ermöglicht maximale Kontrolle und Vielfalt.

Häufige Fehler beim Grisaille-Malen (und wie man sie vermeidet)

Fehler 1: Zu viele Details zu früh

Problem: Man beginnt mit den Details, bevor man das Gesamtbild richtig erfasst.
Lösung: Denken Sie in groben Zügen. Details entstehen später in den Farbschichten. Ihre Grisaille ist eine Tonwertkarte, kein detailliertes Gemälde.

Fehler 2: Nicht genügend Kontrast

Problem: Ihre Grisaille ist zu grau und flach, ohne wirkliche dunkle Schatten oder helle Glanzlichter.
Lösung: Wagen Sie es, echte Schatten und Lichter einzusetzen. Kontrast verleiht Ihrem Gemälde Ausdruckskraft.

Fehler 3: Es wurde nicht trocknen gelassen.

Problem: Sie tragen Farbe auf eine noch nasse Grisaille auf, wodurch alles ineinander verläuft und trüb wird.
Lösung: Geduld. Lassen Sie Ihre Grisaille vollständig trocknen. Bei Ölfarbe: mindestens 24–48 Stunden, besser länger.

Fehler 4: Verwendung von Schwarz

Problem: Reines Schwarz erzeugt kalte, leblose Schatten ohne Nuancen.
Lösung: Verwenden Sie gebrannte Umbra oder eine Mischung aus komplementären Farben für sattere, wärmere Schatten.

Fehler 5: Zu dicke Farbschicht in der Grisaille

Problem: Dicke Grisaille-Schichten trocknen langsam und können später reißen.
Lösung: Halten Sie Ihr Grisaille-Fleisch relativ dünn. Dünn bei mittel. Befolgen Sie die Regel „Fett vor Mager“.

Grisaille für verschiedene Themen

Porträts

Grisaille (oder Verdaccio) ist für Porträts unerlässlich. Es hilft, die feinen Nuancen der Hauttöne einzufangen, bevor die Farbtiefe hinzukommt. Verwenden Sie ein warmes Grisaille (gebrannte Umbra) oder Verdaccio (grünliches Grau) als Grundierung.

Landschaften

Landschaftsbilder profitieren enorm von der Grisaille-Technik zur Erzeugung atmosphärischer Perspektiven. Verwenden Sie kühlere Grautöne für entfernte Elemente und wärmere für den Vordergrund. Dies verstärkt die Tiefenwirkung.

Stillleben

Die Grisaille-Technik eignet sich hervorragend, um bei Stillleben die Form und das Volumen von Objekten vor dem Kolorieren zu erfassen. Ideal, um Licht und Schatten kennenzulernen.

Abstrakte Arbeit

Selbst in abstrakten Arbeiten kann die Grisaille-Technik helfen, Komposition und Balance festzulegen, bevor Farbe hinzugefügt wird. Sie verleiht der Abstraktion Struktur.

Benötigte Materialien

Essentiell:

  • Leinwand oder Platte (getönt oder weiß)
  • Gebrannte Umbra (oder Ihre gewählte Grisaille-Farbe)
  • Titanweiß
  • Pinsel (verschiedene Größen, sowohl flach als auch rund)
  • Terpentin oder geruchloses Testbenzin (zum Verdünnen)
  • Palette
  • Palettenmesser (zum Mischen)

Optional, aber nützlich:

  • Medium zum Lasieren (später für Farbschichten)
  • Kohle zum Skizzieren
  • Fixierspray
  • Putzlappen oder Küchenpapier
  • Farbschalen für mittlere

Übungen zum Erlernen der Grisaille-Schrift

Übung 1: Werteskala

Erstellen Sie eine Skala mit sieben Helligkeitsstufen, von reinem Umbra gebrannt bis reinweiß. Üben Sie gleichmäßige Farbabstufungen. Dies schult Ihr Auge und Ihre Feinmotorik.

Übung 2: Einfache Formen

Male einfache geometrische Formen (Kugel, Würfel, Zylinder) in Grisaille-Technik. Konzentriere dich auf Licht, Schatten und Volumen. Das sind die Bausteine ​​jedes komplexen Motivs.

Übung 3: Schwarzweißfoto

Wählen Sie ein Schwarzweißfoto und erstellen Sie eine Grisaille-Studie. Da kein Farbfoto vorhanden ist, müssen Sie lediglich die Tonwerte kopieren, was den Lernprozess vereinfacht.

Übung 4: Masterkopie

Kopieren Sie die Grisaille-Untermalungsphase eines Gemäldes eines alten Meisters (suchen Sie online nach „Beispielen für Grisaille-Untermalung“). Lernen Sie von den Besten.

Von der Technik zur Kunst: Meine Erfahrungen mit Grisaille

Als professionelle Künstlerin verwende ich die Grisaille-Technik nicht für jedes Gemälde, aber ich setze sie bei komplexen Kompositionen ein, bei denen die Tonwerte entscheidend sind. Sie gibt mir Kontrolle und Sicherheit – ich weiß, dass meine Grundlage solide ist, bevor ich Farbe hinzufüge.

Was ich an der Grisaille-Malerei am meisten schätze, ist die Konzentrationsfähigkeit, die sie mit sich bringt. Anstatt von Farbe, Komposition, Tonwert und Details gleichzeitig überwältigt zu werden, arbeite ich in Phasen. Zuerst Tonwert, dann Farbe. Das macht den Prozess übersichtlicher und die Ergebnisse sind durchweg besser.

Für Künstler, die ihre Werke auf ein höheres Niveau bringen wollen, ist Grisaille keine Option – sie ist unerlässlich. Sie ist das Fundament, auf dem alle großen Gemälde beruhen.

Fazit: Warum Grisaille Ihre Gemälde verändert

Die Grisaille-Untermalung ist mehr als eine Technik – sie ist eine Denkweise. Sie lehrt, Tonwerte zu erkennen, in Schichten zu arbeiten und Geduld mit dem Malprozess zu haben.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Gemälde mit größerer Tiefe, satteren Farben, besserem Kontrast und professioneller Wirkung. Es ist die Technik der alten Meister, die auch heute noch relevant ist.

Beginnen Sie noch heute:

  • Wähle ein einfaches Thema
  • Erstellen Sie eine Grisaille-Technik mit gebrannter Umbra und Weiß.
  • Konzentriere dich nur auf die Werte, nicht auf die Details.
  • Lassen Sie es trocknen und fügen Sie dann Farbe hinzu.

Sie werden vom Unterschied begeistert sein.

Häufig gestellte Fragen zu Grisaille

Sollte ich immer Grisaille verwenden?
Nein, es ist eine Technik, keine Regel. Für schnelle Skizzen oder Alla-prima-Gemälde kann man direkt mit Farbe arbeiten. Bei komplexen Kompositionen, bei denen die Tonwerte entscheidend sind, ist Grisaille jedoch unverzichtbar.

Kann ich Grisaille mit Acrylfarbe verwenden?
Absolut! Grisaille funktioniert mit allen Farben: Öl, Acryl, Aquarell, sogar digital. Das Prinzip bleibt dasselbe: zuerst die Tonwerte, dann die Farbe.

Wie lange sollte meine Grisaille trocknen?
Bei Ölfarbe: mindestens 24–48 Stunden, je nach Farbschichtdicke. Bei Acrylfarbe: 30–60 Minuten. Durch leichtes Berühren prüfen – die Farbe sollte vollständig durchgetrocknet und nicht klebrig sein.

Kann ich in der Grisaille-Phase Details hinzufügen?
Sie können es tun, aber es ist nicht nötig. Die meisten Details ergeben sich aus den Farbschichten. Halten Sie Ihre Grisaille relativ einfach – konzentrieren Sie sich auf die großen Tonwerte und Formen.

Was, wenn meine Grisaille zu dunkel ist?
Kein Problem. Sie können jederzeit hellere Farbtöne hinzufügen oder transparente helle Farben über dunkle Bereiche lasieren. Dunkle Bereiche lassen sich leichter korrigieren als zu helle.

Soll meine Grisaille komplett grau sein?
Nein, „Grisaille“ ist ein Oberbegriff. Man kann mit Brauntönen (gebrannter Umbra), Grüngrau (Verdaccio) oder sogar Blaugrau arbeiten. Es geht um den Tonwert, nicht um die exakte Farbe.

Kann ich Grisaille mit anderen Techniken kombinieren?
Ja! Grisaille harmoniert perfekt mit Impasto (dickem Farbauftrag), Lasuren, Verwischtechniken und Alla prima in späteren Farbschichten. Es ist eine Grundlage, keine Einschränkung.

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